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Tonerpulver, was ist das?

Der Farbträger im Lasertoner oder in einer Tonerkartusche.

Toner (auch Tonerpulver oder Tonerstaub genannt) ist der Farbträger in Laserdruckern und Faxgeräten und entspricht der Tinte bei den Tintenstrahldruckern. Wenn Sie bereits einen Drucker haben, dann können Sie auf unseren Webseiten den passenden Toner aussuchen. Sollten Sie einen neuen Drucker kaufen, dann wählen Sie ein Gerät, das bereits länger am Markt ist. Das hat den Vorteil, dass Sie hier zwischen Originaltoner und Rebuildtoner wählen können.

Toner Grundfarben Magenta, Cyan, Gelb und Schwarz

Inhaltsverzeichnis:

  1. Allgemeines
  2. Wie funktionieren die verschiedenen Tonertypen?
  3. Wie wird der Toner auf das Medium aufgetragen?
  4. Gefahr für die Umwelt und den Anwender

Allgemein

Als Toner wird der Farbstoff bezeichnet, der in Kopierern, Laserdruckern und Farblaserdruckern verwendet wird. Der Toner besteht aus einem feinkörnigem Gemisch aus 5-30 µm großen Teilchen. Dies setzt sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen: Harze, damit der Toner auf dem Papier fixiert wird, Farbpigmente, die für die Farbgebung verantwortlich sind und magnetisierbare Metalloxide. Diese sind für die elektrostatischen Ladevorgänge notwendig. Um ein Ankleben zu verhindern sind Trennmittel, wie z.B. feine Stäube aus amorphem Siliciumdioxid notwendig.

An den Toner werden hohe Anforderungen gestellt. Der Anwender wünscht ein qualitatives hohes Druckergebnis mit einer geringen plastischen Auftragung, die Farben müssen tief und klar sein und die Abstufungen sollen fein sein. Und der Toner muss gut auf dem Medium, meist Papier, aber auch Folie, haften und soll nicht schmutzen.

Aus der Packung genommen, soll der Toner bis zu seinem Verbrauch konstant in Qualität sein und keine Feuchtigkeit aufnehmen.

Somit wird vom einfachen Toner ganz schön viel verlangt.

Welche Tonertypen funktionieren wie?

Die Einkomponenten-, Zweikomponenten-, und Flüssigtoner kommen je nach Anforderung zum Einsatz

Einkomponententoner

Bei Systemen, bei denen der Toner Teil einer Kartusche ist und somit als gesamte Einheit ausgetauscht wird kommt meist der Einkomponenten-Toner zum Einsatz.

Einkomponenten -Toner Beispiel Epson

Die Vorteile liegen auf der Hand: Zur Wartung und zum Auffüllen ist nur der Austausch einer einzigen Kartusche nötig. Die geschlossene Einheit schützt vor der starken Schmutzwirkung des Toners, daher ist der meist vertriebene Toner der Einkomponenten-Toner.

Diesen Vorteilen steht der Nachteil eines höheren Preises im Vergleich zu anderen Tonern gegenüber, da ein teurerer Entwickler als beim Zweikomponententoner benötigt wird. Der Entwickler wird immer auf den Toner abgestimmt und beim Einkomponenten-Toner besteht durch den gleichzeitigen Auftrag mit dem Toner die Gefahr der Farbverfälschung.

Zweikomponententoner

Zweikomponenten -Toner Beispiel Lexmark

Dieser Toner besteht aus zwei Teilen, dem Entwickler und dem Toner. Die Bestandteile des Entwicklers bestehen meist aus feinen Eisenpartikeln. Diese werden nicht verbraucht, weil hier kein Auftrag auf das Papier erfolgt. Durch den einfachen Aufbau des Entwicklers ist dieser sehr preiswert. Die Geräte sind aber komplizierter aufgebaut und daher kommt dieser Toner in Geräten mit großer Druckleistung vor, wie Kopierern und Digitaldruckmaschinen.

Flüssigtoner

Beim Flüssigtoner besteht aus einer Dispersion. In dieser sind die Farbpartikel möglichst fein in einer Transferflüssigkeit verteilt. Die Belichtungstrommel nimmt diese Flüssigkeit auf und benötigt daher keine Fixierung im Nachgang.

Der Vorteil liegt in der höheren Qualität der Druckerzeugnisse. Die Tonerpartikel sind kleiner als 1 µm und lassen somit eine feinere Auflösung zu. Die Digitaldruckmaschinen HP Indigo verwenden diesen Toner. Hewlett-Packard hat die Firma Indigo übernommen, die 1993 den ersten Vollfarbendigitaldrucker mit Flüssigtoner entwickelte.

Wie wird der Toner auf das Medium aufgetragen?

Die Tonerteilchen werden auf eine mit ca. 5kV aufgeladene Photoleitertrommel aufgetragen und auf das Papier übertragen, das an der Trommel vorbeiläuft und stärker geladen ist. Die Heizwalze schmilzt das Pulver auf das Papier.

Transfertechnik

Bei der Transfertechnik wird das Prinzip, dass der Toner mit Hilfe von Wärme auf das Papier fixiert wird, benützt um ihn mit Wärme wieder zu lösen. Dabei wird der Toner auf Spezialfolien oder Papiere gedruckt, auf denen die Haftkraft des Toners nicht zu groß ist. Das Tonerbild kann dann nach dem Ausdruck von diesem Träger mit Hilfe eines Laminiergerätes oder eines einfachen Bügeleisens auf Stoff wie T-Shirts, Metallplatten wie Schilder und sogar auf Platinen übertragen werden.

Umweltaspekte und Gefahren für den Menschen

Im Sinne der Gefahrstoffverordnung ist Toner kein Gefahrstoff. Trotzdem sollte der Umgang mit Toner vorsichtig gemacht werden, da es sich um einen staubenden Stoff handelt. Ab einer gewissen Größe sind alle Stäube lungengängig und solange der Toner noch nicht auf einen Träger haftet, sind gewisse Risiken zu beachten.

Eine Verallgemeinerung sollte bei Toner nicht getroffen werden, da die Zusammensetzung von Toner zu Toner unterschiedlich ist.

Die Freisetzung von Feinstaub aus Laserdruckern und Fotokopierern gehen vor allem auf das Gerät zurück und hängt nicht unmittelbar mit dem verwendeten Toner zusammen. Das BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung) ist der Meinung, dass die Feinstäube, die aus Laserdrucker austreten, wahrscheinlich nicht aus Tonerpartikeln bestehen bzw. entstehen. Das Fatale bei diesen kleinen Teilen ist jedoch, dass diese lungengängig sind und somit Krebs erzeugen können. Daher sollten Laserdrucker nur an gut belüfteten Arbeitsplätzen betrieben werden. Auch ist der Austausch von eingebauten Filtern nach den Herstellerangaben ratsam.

Beim Druckvorgang ist die Freisetzung von flüchtige organische Verbindungen möglich. Bei Tonern, die auf Kunstharz (Styrol-Acrylat-Copolymer) basieren, wird durch die Hitze und den hohen Druck beim Prozess der Fixierung der krebsverdächtige Stoff Styrol und das krebserregende Benzol in geringen Mengen freigesetzt. Auch wurden der bei Menschen und Tieren hormonähnlich wirkende Stoff Dibutylzinn und in Spuren das giftige Tributylzinn (TBT) festgestellt. Auch hier hilft Lüften. Somit wird dicke Luft auf Arbeitsplatz vermieden.

Wenn Sie Drucker benutzen, die mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ ausgezeichnet sind, liegen die Emissionsraten von Benzol, Styrol und Ozon im Rahmen der gesetzlichen Grenzwerte.


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